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Businessplan – doch nicht für die Kindertagespflege

Häufig wird bei der Existenzgründung darauf hingewiesen, dass doch bitte ein Businessplan geschrieben werden soll. In der Folge setzen sich dann die Existenzgründung an den PC, googlen Businessplan und finden auch professionelle Anbieter für die Erstellung eines Businessplans. Dort werden dann in einem Fragebogen Fakten von der eigenen Existenzgründung abgefragt, diese werden in ein bestehendes Template eingearbeitet und heraus kommt ein mehrseitiger Businessplan. Ist das Sinn und Zweck eines Businessplans?

Ich sage nein – ein Businessplan oder auch Geschäftsplan oder Geschäftskonzept dient in erster Linie dem Existenzgründer als Leitfaden, wo es mit dem Unternehmen hingehen kann. Es werden verschiedene Themen beleuchtet, welche für Existenzgründer durchaus wichtig sind zu bedenken. So wird die Unternehmerpersönlichkeit, der Markt und das eigenen Angebot konkret hinterfragt. Weiter wird darauf hingearbeitet, dass die eigenen Stärken und schwächen deutlich werden und entsprechende Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden.

Und hier schließt sich der Kreis zur Kindertagespflege: Sind Sie wirklich eine Unternehmerin/ein Unternehmer? Kennen Sie Ihren Markt und wie fügt sich Ihr Angebot in den Markt ein? Welche Chancen und Risiken zeigen sich bei Ihnen konkret im Umfeld? Im Rahmen des Geschäftskonzeptes (und hier geht es nicht um das pädagogische Konzept) lernen Sie Ihr Unternehmen und sein Umfeld genau kennen. So sind Sie für die Widrigkeiten, die Ihnen bei Ihrer selbständigen Tätigkeit begegnen werden gut gerüstet und stellen sich von Beginn an professionell auf.

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